So wie es im Menschen ein inneres Grundbedürfnis nach „Gerechtigkeit“ (und nicht nach: „Ungerechtigkeit“) gibt,
gibt es offenbar auch eines nach „Selbstbestimmung“  (und nicht nach: „Bevormundung/Fremdbestimmung“).


Dieses Bedürfnis nach: „Des Menschen Wille ist sein Himmelreich“ zeigt sich bereits „auf Kindesbeinen“, zieht sich über

das „Heranwachsen“ (wer Pubertierende kennt, weiß, von die Rede ist) und über das „Erwachsensein“

bis hinein ins „hohe Alter“, in welchem selbst eine körperliche Behinderung diesem Streben nach selbstbestimmten Leben (nämlich die eigenen Grenzen spürend, „jetzt erst recht“) kein Ende setzt  … 



Wenn denn das so ist, dann ist (auf die Politik übertragen) eine „Selbstbestimmungspartei“ angemessener als jede „Fremdbestimmungspartei“.

Alle derzeit existierenden Parteien sind in diesem Sinne jedoch: „Fremdbestimmungsparteien“, weil sie nach dem Prinzip/Grundsatz handeln:  ...
„Vertraut uns Eure Stimme an, und wir bestimmen für Euch".
Eine „Selbstbestimmungspartei“ handelt dagegen nach dem Prinzip/Grundsatz:
„Vertraut uns Eure Stimme an, und wir lassen Euch selbst bestimmen".


Ein Rückblick in die „Führungsgeschichte“ der Menschheit zeigt :

Die Entwicklungstendenz geht eindeutig in die Richtung, die „Herr von Goethe“ erkannt/beschrieben hat (Zitat aus: „Maximen und Reflektionen“):
 
    Welche Regierung die beste sei ?  Diejenige, die uns lehrt, uns selbst zu regieren.

Ausgehend von den ersten Menschengruppen der Vorsteinzeit über Sippenälteste, Stammesführer, „die alten Griechen“, „die alten Römer“, „Indianer-Häuptlinge“, Pharaonen, Landesherren, Fürsten, Könige, Kaiser, Zaren, Diktatoren, und/oder sonstige Alleinherrscher*innen bzw. „innere Führungszirkel“, „Glasnost & Perestroika“, „arabische Frühlinge“, bis hin zu Reichspräsidenten,  gewählten Kanzler*innen oder dem „Modell Schweiz “ …   die Entwicklungsrichtung geht eindeutig in Richtung:
„Selbstverantwortung durch Selbstbestimmung“
Und gerade auch der Umstand, dass sich die allermeisten, heutzutage noch agierenden Alleinherrscher einen „demokratischen Anschein“ geben, belegt, dass sie diese Entwicklungstendenz zwar auch erkannt haben, die konsequente Umsetzung aber aus egoistischen/machtorientierten Motiven verzögern, um den alten Zustand für sich noch etwas für sich persönlich ausnutzen zu können.
Natürlich reden sie öffentlich trotzdem davon, dass sie zum Wohle „ihres“ Volkes handeln
(Ihnen gehört also das Volk, so so …   ???).
Aber auch das ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die natürliche Entwicklung hin zur „Selbstverantwortung durch Selbstbestimmung“ nicht mehr aufhalten lässt und durch Evolution oder Revolution den jeweils zeitgeschichtlich passenden Weg findet.
Denn ... selbst der gerechteste und beliebteste Führer/Kaiser/König/Sultan/Diktator/Militärchef
(= irdischer „guter Hirte“) etc.  wird eines Tages sterben   ...  und dann ?? („Modell Nord-Korea“? / „Modell Saudi-Arabien“?).

Und zwischendurch mal spekulativ gefragt:
„Wie hätte denn die Nachfolgeregelung eines mit 86 Jahren friedlich im Bett gestorbenen Adolf Hitlers ausgesehen ??“   …   oder:   … „Wie wird die Nachfolgeregelung für Herrn Erdogan aussehen ?

Denn nach seinem Tod hinterlässt er , und es sind ja nun mal:
leider alles machtorientierte,  („machtgeile“) Männer,  (Sorry, Jungs !!)
rückwärts gerichtete Strukturen, um die sich nach deren Ableben die mehr oder weniger „auserwählten Nachfolger“ gewaltsam streiten.
Und das alles kann dann nur mühsam und erst nach viel: „Blut, Schweiß und Tränen“ wieder in Richtung: „Vorwärts“ umgedreht werden.

Ein wesentlicher Vorteil der Demokratie besteht ja gerade darin, die schlimmsten „Machtmenschen“ von der Macht fernhalten zu können.

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Mo Mai 21 @18:30 -
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