Die Wahlbeteiligung in Deutschland zeigt seit Jahren eine fallende Tendenz.

Durch die von der SelbstbestimmungsPartei organisierten „permanenten Mitbestimmungsmöglichkeiten“ für alle Bürger*innen wird im Rahmen der Wahlkreisversammlungen ein wirksames Instrument geschaffen, das dieser „schleichenden Entfremdung“ gegenüber der Demokratie als solcher entgegenwirkt.


Wenn zudem einer gewissen Grundstimmung (=  „die da oben machen ja doch was sie wollen“ und: „man kann ja doch nur „das geringste Übel“ wählen“), nicht durch Identifikation mit demokratischen Entscheidungsprozessen begegnet werden kann, erhöht das die Gefahr der Abwendung vom System und Hinwendung zu „Starken Männern“, die mal „ordentlich aufräumen“ (wobei unklar ist, in welchen Regalen, Kisten und Lagern das „Aufgeräumte“ verschwindet).

Von daher sollten die bestehenden Parteien das: “Aufklärungs- und Mitbestimmungs-System“ der SelbstbestimmungsPartei als Chance begreifen, mit guten Argumenten (die ja 1:1 in die Wahlkreisversammlungen und damit hin zu den Bürger*innen transportiert werden) hier Überzeugungsarbeit für die von ihnen vorgeschlagenen Problemlösungen zu leisten.

Denn wer sich an etwas beteiligen und konkret mit einbringen kann, identifiziert sich selbst dann damit, wenn es nicht zu 100% seinen/ihren ursprünglichen Erwartungen entspricht.
Die Beteiligten wissen nämlich dann, warum es so und nicht anders gemacht/entschieden wurde.

Auf diese Weise hat der „Kulturimpuls Selbstverantwortung“ in den Wahlkreisversammlungen ein gutes „Übungsfeld“, durch welches sich eine „lebendige Zivilgesellschaft/ Demokratie“ entwickelt.

Ein weiterer Punkt, der zu einer positiven Entwicklung der Demokratie beiträgt, ist der Wechsel der Blickrichtung/Perspektive (quasi eine „Umkehr der Beweislast“ ??) …

sprich:  Bürger*innen müssen nicht mehr argumentieren/beweisen, dass:

a,)
der Umgang mit Atom-Müll hochgefährlich ist,
b.)
TTIP & Co. - Verträge ohne Bürger*innen bzw. Parlaments-Beteiligung zu vereinbaren, eine antidemokratische Aktion allererster Güte ist, die zudem (soweit bekannt) noch mit unkalkulierbaren finanziellen Risiken behaftet ist.
c.)
bestimmte Arten des Umgangs mit Tieren schlichtweg menschenunwürdig sind,
d.)
die Kalkulationsgrundlagen für bestimmte öffentliche Anschaffungen oder Bauvorhaben „von vorne bis hinten unrealistisch“ sind (BER, Stuttgart 21, Elbphilharmonie u.s.w …  u.s.w.)
e.)
es Obergrenzen für Einwanderung geben muss (die „mittelalten Nordamerikaner“ haben es beispielsweise „nicht geschafft“, die vielen „Bleichgesichter“ zu verkraften, die u.a. auch als „System- oder „Wirtschaftsflüchtlinge“ über den „großen Teich“ gekommen sind),
- f.)
sie einen Unterschied sehen und machen zwischen:
  einerseits den:
„vor Krieg flüchtenden Frauen und ihren Kindern (die Männer könnte man tendenziell zu einem  gewissen Widerstand ermutigen / ertüchtigen ?), Gefolterten beiderlei Geschlechts, minderjährigen  Kindern ohne Eltern, politisch Verfolgten (siehe Art. 16a, GG) oder vor Beschneidung fliehenden  Mädchen/Frauen etc. …  (Hilfsbedürftigen/Unschuldigen wird gerne geholfen)
und andererseits den:
nach Deutschland/Europa zwecks legalen Gelderwerbs (=Überleben“) eingereisten Einzelpersonen und „entsandten Familienangehörigen / jungen Männern“ (gemeinhin als „Wirtschaftsflüchtlinge“ eingestuft), die „hier“ aber keine Arbeit finden und als „Gestrandete/Gescheiterte“ sich „nur“ nicht trauen, zurückzukehren und/oder zuhause von ihrem Scheitern zu berichten. Das wiederum ist eine große Verzerrung der Wirklichkeit, die dazu führt, dass „zuhause“ noch mehr Menschen von:
„Geld für die Heimat, Arbeit und Frau für mich, Familie später nachholen“ träumen und sich auf den gefährlichen Weg machen.
g.)
sie zu differenzieren verstehen und wissen, dass eine „Völkerwanderung der Neuzeit“ mittel- und langfristig nicht durch noch mehr „Zäune und Selbstschussanlagen“ (das hatten wir schon) zu lösen ist, sondern nur durch eine Minimierung / Beendigung der Fluchtursachen in den jeweiligen Heimatländern.



Stattdessen müssen die Parteien argumentieren/beweisen, dass:

a.)
der Atom-Müll „auf ewig“ sicher zu verwahren ist,
b.)
TTIP harmlos ist und problemloses (ewiges) „Wirtschaftswachstum“ verspricht,
c.)
z. B. Geflügelzucht möglichst artgerecht durchgeführt und ernsthaft kontrolliert wird oder Tierversuche aus diesem oder jenem nachweisbaren Grund unbedingt nötig sind,
d.)
die Finanzierung von Großprojekten aus Steuermitteln tatsächlich begrenzt und abgesichert ist, beispielsweise durch ungeschönte Kalkulationen, Konventionalstrafen oder Haftpflichtversicherungen,
e.)
es endlich ein sinnvolles „Einwanderungskonzept/Einwanderungsgesetz“ gibt,
f. & g.)
die zur Verfügung stehenden Hilfsmittel (und Spenden aus der Bevölkerung) tatsächlich an die „richtige Adressen“ kommen, und dass ernsthaft (gerne auch auf europäischer Ebene) an einem: „Gesetz zur Bekämpfung von Fluchtursachen“ und entsprechenden Konzepten gearbeitet wird.


Aus dem bisherigen : „Folgen Sie mir“ der Parteien wird ein: „Überzeugen Sie mich“ der Bürger*innen !
Das wird zwangsläufig zu einem etwas weniger „abgehobenen“ Verhalten seitens „der Politik“ führen (die tatsächlich Einiges „besser weiß“, …  vielleicht aber nur, weil sie nicht alle Informationen den Bürger*innen mitteilt /   = „Herrschaftswissende“ neigen zu elitärem Verhalten).


Der Vollständigkeit halber sei aber auch erwähnt, dass es einige Abgeordnete gibt, die eine korrekte / seriöse Volksvertretung praktizieren.
Ihnen sei es gedankt, dass nicht der Eindruck entsteht, es handele sich bei „Entscheidungsträgern in der Politik“ komplett um eine der real existierenden „Parallelgesellschaften“ (und,  …  natürlich zählen seriöse Abgeordnete dadurch nicht zu den  „Nestbeschmutzer*innen“).



Zurück zu den Vorteilen von „mehr gelebter Demokratie“:

Die Aussicht darauf, seine „Stimme behalten“ zu können, sprich:

- sie bei Wahlen nicht mehr für 4 Jahre „abzugeben“,
- sie nach diesem Zeitraum zwecks Durchführung des erneuten Wahlvorgangs nicht „nur mal eben
  für 5 Minuten“ in der Hand zu halten und
- sie dann nicht wieder für 4 Jahre zu „verlieren“ (u.s.w, …  u.s.w)

ist ein starkes Motiv, welches der Demokratie einen qualitativen (= verbesserte Identifikation) und
quantitativen (= höhere Wahlbeteiligung) Entwicklungsschub geben wird.
 
Wenn „die da oben“ auch mal das machen, was man selbst will und man/frau zudem auch nicht mehr „das geringste Übel“ wählen muss, sondern: „á la carte“ abstimmen kann  …  
Was will man mehr ?   …   voila, …  bon  appetit  ??

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