Das Gewissen der Abgeordneten des Bundestages ist bekanntlich nicht „an Aufträge oder Weisungen gebunden“ (siehe Art. 38 GG).

Offenbar hat es sich dennoch „bewährt“ (und wird nicht weiter beanstandet), wenn statt des verbotenen „Fraktionszwangs“ (das Bundesverfassungsgericht hat hierzu bereits 19xx geurteilt,siehe:   ….   ) die freiwillige „Fraktionsdisziplin“ eingehalten wird.

Daher ist der Gedanke naheliegend, diese höchstrichterlich genehmigte und offenbar mit den Abgeordnetengewissen in Einklang zu bringende „Disziplin einer Fraktion“ für einen guten Zweck einzusetzen, beispielsweise für das Ergebnis eines

„qualifizierten Bürger*innen-Entscheids“.
Permanent könnte dann:
Fraktionsdisziplin zugunsten eines „Bürger*innen-Entscheids“  …  statt:
Fraktionsdisziplin zugunsten eines „Partei-Entscheids“  ausgeübt werden.

Das Organisieren dieses „Bürger*innen-Entscheids“ könnte eine „Selbstbestimmungspartei“ übernehmen (eine parteipolitisch neutrale Behörde könnte das natürlich auch tun … aber wer würde eine solche Behörde wohl „genehmigen/schaffen“ ??).

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