Es war einmal   …  
eine Zeit, in der „die Aufklärung“ das Bemühen kennzeichnete, sich (u.a.) von „Eigennutz, Vorurteilen und Unwissenheit“ zu lösen und sich der Wirklichkeit zuzuwenden.
Diese „Aufklärung“, also die Suche nach der Wirklichkeit um ihrer selbst Willen, hat der Menschheit einen enormen Entwicklungsschub gebracht. 

Aber wer fühlt sich heutzutage noch „der Suche nach Wirklichkeit“ verpflichtet, also der:
Suche nach dem, was wirkt / was sich auswirkt ?


Welche maßgeblichen Organisationen, Institute, Behörden, Unternehmen oder Einzelpersonen lassen nicht den einen oder anderen für sich wahrgenommenen „WirkungsBestandteil“ aus Eigennutz, Vorurteil oder Unwissenheit unerwähnt und tragen damit zu einer realitätsfremden Betrachtungsweise / Einschätzung der Wirklichkeit durch alle übrigen „Wirklichkeitsteilnehmer*innen“ bei ? 
Wer kann ernsthaft von sich behaupten, zu 100 % die Wirklichkeit zu suchen und zu verbreiten ?

Gibt es vielleicht sogar (8ung: „Verschwörungstheorie“ lauert !!) ein Interesse von wem auch immer daran, dass sich Unwissenheit, Nichtwissen, Dummheit, Irrtümer und/oder Lügen verbreiten und diesem Ansinnen nicht mit „Aufklärung“ entgegengetreten wird ??


Die SelbstbestimmungsPartei beabsichtigt jedenfalls, zu jenen zu gehören, die sich der Aufklärung im Sinne von: „Suche nach der Wirklichkeit“ weitestmöglich verpflichtet fühlen, damit die Bürger*innen ein Höchstmaß an politischer Willensbildung erreichen und die möglichst richtigen Entscheidungen treffen können.
Inwieweit das gelingt, wird die Zukunft zeigen.

Auch der Umstand, dass einige Menschen die „Aufklärung“ und deren Sinn nicht nachvollziehen können oder wollen, ist kein Grund dafür, das „immerwährende Bemühen um die Erfassung der Wirklichkeit“ zu beenden.

Dennoch ist sie (wie auch z. B.: „die Evolution“, oder: „die Demokratie“ oder: „das Wissen“) nichts, was man gegenwärtig (oder gar jemals ??) als „abgeschlossen/fertig entwickelt/vollständig“ bezeichnen kann.
Wenn Aufklärung nämlich nur als einmalige „Geschichtsepoche“ und nicht auch als:
„immerwährendes Bemühen um die Erfassung der Wirklichkeit“
verstanden und gelebt wird, führt das zum Stillstand jeder geistigen oder technischen Entwicklung.

Daher sei denjenigen, die denken, „die Aufklärung“ gehöre als eine bestimmte Epoche der Vergangenheit an (und es gäbe „nichts mehr aufzuklären“), entgegengehalten:

„Aufklärung endet nicht“

… denn jeden Tag werden weltweit Millionen von Kindern geboren:

- die auf die Erziehungsmethoden ihrer Eltern angewiesen sind.
- die dazu erzogen werden, sich an die verschieden Gebote/Verbote der regionalen Götter zu halten.
- die sich den unglaublichsten Traditionen, Sitten und Gebräuchen unterordnen sollen.
- die den unterschiedlichsten politischen oder wirtschaftlichen Führungs-Prinzipien ausgesetzt sind.

… und das ist nur ein kleiner Teil des „Aufklärungsspektrums“ auf dem von uns bewohnten Planeten.


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